AXA

Die AXA Gruppe ist ein ursprünglich französisches, heute in 64 Ländern tätiges Versicherungsunternehmen mit Paris als Hauptsitz. Die Aktiengesellschaft versichert Privatpersonen und Unternehmen. In Deutschland firmiert sie als Axa-Konzern AG, in der Schweiz als AXA Versicherungen AG (AXA Winterthur).

Die AXA Gruppe ist einer der größten internationalen Versicherungskonzerne und Vermögensmanager der Welt. Mit Schwerpunkten in Westeuropa, Nordamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum verwaltet AXA (Stand Ende 2015) ein Vermögen von 1,36 Billionen Euro. Das Unternehmen erzielte 2015 einen Umsatz von 98,5 Mrd. Euro. Das Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit betrug 2015 rund 5,6 Mrd. Euro.

Der AXA Konzern zählt mit in Deutschland erzielten Einnahmen in Höhe von 10,6 Mrd. Euro (2015) und 9.418 Mitarbeitern zu den führenden Erstversicherern und Finanzdienstleistern in Deutschland. Seine Geschäftstätigkeit definiert das Unternehmen mit „Vorsorge, Vermögensmanagement, Versicherung“. Dazu zählen in erster Linie Schaden- und Unfallversicherungen, private Vorsorgeformen wie Lebens- und Krankenversicherungen, betriebliche Altersvorsorgelösungen sowie Vermögensanlagen und Finanzierungen. Die Angebotspalette richtet sich an Privatkunden sowie an Firmen- und Gewerbekunden gleichermaßen.

Der AXA Konzern ist in Deutschland erst mit der Übernahme der Colonia allgemein bekannt geworden. Die Colonia-Versicherungsgruppe wurde 1839 in Köln gegründet und 1997 von der Axa übernommen. In den Anfangsjahren firmierte das Unternehmen noch unter dem Namen AXA-Colonia. Die heutige deutsche AXA beschäftigt 9.418 Mitarbeiter, die etwa 16 Millionen Verträge von 8 Millionen Kunden betreuen. International auf allen fünf Kontinenten in 64 Ländern beschäftigt die AXA rund 166.000 Mitarbeiter und Vermittler, die zirka 103 Millionen Kunden betreuen.

Eine 100-%-Tochter der AXA Deutschland ist die Deutsche Ärzteversicherung (DÄV). Firmierung des Vertriebes der DÄV erfolgt als Deutsche Ärzte Finanz. Der Marktanteil der Deutschen Ärzteversicherung im Heilberufegeschäft wird auf 12 % geschätzt. Im Zusammenhang mit der Übernahme der DBV-Winterthur mit einem Marktanteil von ca. 40 % (insbesondere Arzthaftpflicht) im Ärztesegment nimmt die AXA zukünftig hier eine führende Position ein.

50996 Köln

Benjamin Graf

AXA Hauptvertretung Benjamin Graf

50996 Köln

150 von 150 Punkte

50996 Köln

Denis Ochtendung

AXA Agentur Claus Decker

50996 Köln

150 von 150 Punkte

50226 Frechen-Königsdorf

Gabriele Steinborn

AXA Generalvertretung Gabriele Steinborn

50226 Frechen-Königsdorf

150 von 150 Punkte

Alexander Ehrenberg

AXA Hautvertretung Alexander Ehrenberg

46395 Bocholt

Martin Stachowiak

AXA Generalvertretung Martin Stachowiak

45279 Essen

Sirka Laudon wird Personal-Vorständin bei AXA Deutschland

  • Der Aufsichtsrat der AXA Konzern AG hat Sirka Laudon (51) mit Wirkung zum 01.10.2019 als neues Vorstandsmitglied für das Ressort People Experience (Personal) bestellt.
  • Sie übernimmt die Funktion von CEO Alexander Vollert, der das Ressort derzeit kommissarisch leitet.
Sirka Laudon (51) wird zum 01.10.2019 Vorstandsmitglied für das Ressort People Experience bei AXA Deutschland. Sie übernimmt die Funktion von CEO Alexander Vollert, der das Ressort aktuell kommissarisch leitet. In ihrer neuen Funktion wird sie für sämtliche Personalthemen verantwortlich sein. Ein besonderer Fokus wird darauf liegen, die kulturelle Transformation weiter voranzutreiben und agile Arbeitsformen breiter im Unternehmen zu etablieren.

Sirka Laudon ist Diplom-Psychologin. Sie wechselt von der DB Vertrieb, einer 100-prozentigen Tochter der Deutschen Bahn, wo sie als Geschäftsführerin Personal sowie als Arbeitsdirektorin tätig ist. In dieser Rolle verantwortet sie alle personalrelevanten Aufgaben und insbesondere die Transformationsprozesse, die mit der zunehmenden Digitalisierung und Einführung agiler Arbeitsweisen einhergehen. Zuvor war Sirka Laudon 14 Jahre in leitenden Personalpositionen bei Axel Springer und OTTO tätig.

„Wir haben bereits große Schritte bei unserer kulturellen Transformation gemacht und erste Erfolge hin zu einer lernenden Organisation erzielt: Unsere Zusammenarbeit wird interdisziplinärer und offener, unsere Kommunikation deutlich vernetzter. Diese Entwicklung wollen wir konsequent fortführen und mit neuen Impulsen auf die nächste Stufe heben. Ich freue mich sehr, dass wir mit Sirka Laudon eine ausgewiesene Expertin für digitale Transformation gewonnen haben. Sie bringt genau die Erfahrungen und Kompetenzen mit, die wir für die nächsten Schritte unseres eigenen Veränderungsprozesses brauchen“, sagt Alexander Vollert, Vorstandsvorsitzender von AXA Deutschland.​

Die Berufung von Sirka Laudon in den Vorstand von AXA Deutschland gilt vorbehaltlich der Zustimmung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsausfsicht (BaFin).Quelle: AXA

AXA bündelt Geschäftsbereiche für Mitarbeiterabsicherung

Aus drei wird eins: AXA bündelt Geschäftsbereiche für Mitarbeiterabsicherung

  • Betriebliche Altersversorgung, betriebliche und internationale Krankenversicherung zusammengeführt
  • Neuer Bereich Corporate Employee Benefits entwickelt übergreifende Lösungen für Mitarbeiterabsicherung
  • Frederick Krummet Leiter des neuen Geschäftsfelds „Corporate Employee Benefits“ bei AXA in Deutschland
AXA möchte zukünftig den Firmenkunden ganzheitliche Lösungen in der Mitarbeiterabsicherung bieten und helfen, diese so einfach wie möglich zu gestalten. Durch Bündelung von betrieblicher beziehungsweise internationaler Krankenversicherung sowie betrieblicher Altersvorsorge im neuen Geschäftsfeld „Corporate Employee Benefits“ (CEB) schafft AXA die Voraussetzungen einer integrativen Beratung und Betreuung aus einer Hand. Vertriebspartner von AXA profitieren ebenfalls von dem neuen Geschäftsfeld, da sie Synergieeffekte nutzen und neue Vertriebspotenziale erschließen können.

Am 1. Mai 2019 wurden bei AXA die betriebliche Altersversorgung sowie die betriebliche und internationale Krankenversicherung in dem neuen Geschäftsbereich Corporate Employee  Benefits (CEB) zusammengeführt. Somit werden sowohl die Firmenkunden als auch die Vertriebspartner hinsichtlich der Mitarbeiterabsicherung einheitlich aus einer Hand beraten und betreut. Mit diesem Schritt setzt AXA die konsequente Ausrichtung der Organisation auf die Kundenbedürfnisse im Firmenkundengeschäft fort. Das Geschäftsfeld „Corporate Employee Benefits“ ist Teil des Anfang 2019 neu geschaffenen Ressorts Personenversicherung von AXA. In der Personenversicherung wurden die Ressorts Vorsorge und Krankenversicherung vereint. Die Personenversicherung steht unter der Leitung von Dr. Thilo Schumacher.

Lösungen aus einem Guss

Die strategische Zusammenlegung der Ressorts Vorsorge und Krankenversicherung zum Ressort Personenversicherung führt auch im Geschäftsfeld bAV zu einer Neuausrichtung.

„Durch die Einbindung der internationalen und betrieblichen Krankenversicherung wird das Geschäftsfeld bAV zum Bereich Corporate Employee Benefits (CEB) ausgebaut und kann künftig für die Kundenansprache übergreifende Produktlösungen entwickeln und Synergieeffekte heben, so zum Beispiel in der Vertriebsunterstützung“, erläutert Dr. Frederick Krummet, der zum 1. Mai die Leitung des neuen Geschäftsfelds übernahm. „Unser Ziel ist es, das Silodenken aufzulösen, die Zahl der Schnittstellen zu reduzieren und unseren Vertriebspartnern sowie unseren Firmenkunden Lösungen aus einem Guss anzubieten.“

Dr. Frederick Krummet übernimmt Corporate Employee Benefits

Dr. Frederick Krummet ist seit 2010 bei AXA tätig und startete als Vorstandsassistent in der Lebensversicherung. Nach verschiedenen Führungsfunktionen im Konzern verantwortete der promovierte Betriebswirt zuletzt das operative Leistungsmanagement der Krankenversicherung. In seiner neuen Funktion berichtet er an Dr. Thilo Schumacher.

„Ich freue mich sehr, dass wir Frederick Krummet als Leiter des neuen Geschäftsfelds Corporate Employee Benefits gewinnen konnten. Er verfügt über langjährige Erfahrungen im Konzern und in der Steuerung sowie Ausrichtung unserer Tätigkeiten auf die Kundenbedürfnisse“, sagt Dr. Thilo Schumacher, Vorstand Personenversicherung bei AXA in Deutschland. „Mit seiner Erfahrung und seinem Wissen in der Lebens- und Krankenversicherung werden wir unsere Position als kompetenter und vertrauensvoller Partner in der Mitarbeitersicherung konsequent ausbauen.“

Dr. Frederic Krummet übernimmt die Leitung des neuen Geschäftsfeldes „Corporate Employee Benefits“ (CEB).

Quelle: AXA

Transformation auf Kurs: AXA investiert in Kundenbeziehung und strategisches Wachstum

  • Konsequente Umsetzung der Ambition 2020: Fokussierung auf präferierte Segmente
  • Selektives Wachstum über Markt in strategisch wichtigen Segmenten der Sach- und der Krankenversicherung
  • Deutlicher Anstieg des operativen Ergebnisses um rund 10 % auf 612 Mio. Euro
  • Gleichzeitig weiterhin umfangreiche Investitionen in digitale Transformation
  • Kunden- und Vertriebsorientierung bleibt Top-Priorität in 2019 - Weiterhin auf Kurs in den richtigen Geschäftsfeldern

Geschäftsjahr 2018 hat AXA Deutschland („AXA“) wegweisende strategische Entscheidungen zur Umsetzung gebracht und wichtige Meilensteine der Strategie Ambition 2020 erreicht. Insbesondere der Umbau des Portfolios und die weitere Fokussierung auf strategisch wichtige Segmente standen im Mittelpunkt des abgelaufenen Geschäftsjahres.

Trotz der umfangreichen Investitionen in die digitale Transformation, gelang AXA Deutschland in 2018 eine deutliche Verbesserung des operativen Ergebnisses (Underlying Earnings) um 10 % auf 612 Mio. Euro. Auch der Jahresüberschuss nach IFRS (Net Income) verzeichnete einen deutlichen Anstieg um rund 14 % auf 708 Mio. Euro. Die Beitragseinnahmen des Versicherungskonzerns stiegen hierzulande leicht auf 10,7 Mrd. Euro, was auch vor dem Hintergrund des nach wie vor herausfordernden Marktumfelds und der Veräußerung einzelner Bestände aus dem Vorsorgeportfolio ein solides Ergebnis darstellt. Insbesondere die Sachversicherung (P&C) und die Krankenversicherung haben wesentlich zu dieser guten Entwicklung beigetragen.

Dr. Alexander Vollert, Vorstandsvorsitzender der AXA Konzern AG, erklärt dazu: „Mit dem Geschäftsjahr 2018 haben wir einige grundlegende Veränderungen in unserem Geschäftsportfolio vorgenommen und damit wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Wir sind gleichzeitig in unseren präferierten Geschäftssegmenten über Markt gewachsen und konnten unser operatives Ergebnis weiter steigern. Damit hat AXA auch die Kraft, weiter erheblich in die digitale Transformation zu investieren.“

Sachversicherung: Mehrheit an ROLAND zahlt sich aus

Ein deutliches Plus bei den Beitragseinnahmen verzeichnete die Sachversicherung. Deren Beitragseinnahmen stiegen mit dem Markt um 3,3 % auf rund 4 Mrd. Euro. Dazu trugen insbesondere die gewachsene Nettoproduktion im Industriegeschäft sowie die Akquisition weiterer Anteile an der ROLAND Rechtschutz bei, die weiteres vielversprechendes Wachstumspotential bietet. Obwohl 2018 eines der schwersten Sturmjahre der letzten 20 Jahre war, konnte AXA die Schaden-Kosten-Quote in 2018 mit 95,6 % sogar noch verbessern.

Kontinuierliches Wachstum in der Krankenversicherung

Auch in der Sparte Krankenversicherung stiegen die Beitragseinnahmen über Markt um 2,4 % an und lagen damit über 3,1 Mrd. Euro. Diese positive Entwicklung war insbesondere getrieben durch anhaltendes Wachstum im Kundensegment öffentlicher Dienst sowie in der internationalen und betrieblichen Krankenversicherung.

Leben: Selektives Wachstum im präferierten Geschäft

Im wichtigen Segment Leben konnte AXA Deutschland in den präferierten Produkten (Risikoabsicherung und neue Garantieprodukte) um 5 % gegenüber dem Vorjahr wachsen. Insgesamt sanken die Beitragseinnahmen im Segment Leben um 3,7 %, was hauptsächlich durch die Veräußerungen der ProbAV Pensionskasse und eines kleineren Bestands in der fondsgebundenen Versicherung bedingt war. Ohne Berücksichtigung dieser Transfers gab es nur einen Rückgang von 1,1 %, der wiederum vor allem auf das ablaufbedingt geringere Geschäft mit klassischen Lebensversicherungen und ein reduzierteres Geschäft mit fondsgebundenen Einmalbeiträgen zurückzuführen ist. Damit hat das Unternehmen seine fokussierte Ausrichtung des Portfolios vollzogen. Der Fokus der AXA Lebensversicherung liegt jetzt auf den wachstumsstarken Feldern der betrieblichen Altersversorgung, dem Geschäft mit deckungsstockbasierten Produkten aber auch neuen digitalen Lösungen, zum Beispiel modernen Hybrid-Produkten oder in der Berufsunfähigkeitsversicherung.

Kunden- und Vertriebsorientierung bleibt Priorität

Für das laufende Jahr und 2020 stehen die konsequente Kunden- und Vertriebsorientierung im Fokus. Konkret wollen wir dabei insbesondere unsere ganzheitlichen technologiebasierten Angebotswelten in der Sachversicherung für Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) und in der Krankenversicherung ausbauen. Strategische Kooperationen und die Investitionen in eine moderne digitale Infrastruktur treiben wir ebenfalls weiter voran. Gleichzeitig haben wir bereits Anfang 2019 unsere Organisation deutlich stärker auf Vertriebs- und Kundenorientierung ausgerichtet. Durch die klare Trennung von Sparten und Vertrieb profitieren auch die Vertriebsorganisationen und gewinnen so mehr Freiraum für weiteres Wachstum. Damit sind wir bereits mit einem guten Wachstumsimpuls in das neue Jahr gestartet.

„Wir sind weiterhin auf Kurs in den richtigen Geschäftsfeldern. Wir wollen mit exzellentem Service, einem starken Vertrieb und innovativen Angeboten für unsere bestehenden Kunden – aber auch für noch mehr junge Menschen, Familien und Unternehmen – der richtige Partner sein, wenn es um Sicherheit geht.“, sagt Dr. Alexander Vollert.

Quelle: Axa Pressemeldung

AXA Präventionsreport 2019: Hälfte der Deutschen fühlt sich nur mittelmäßig gesund

  • Fast zwei Drittel fehlt die Motivation, mehr für die eigene Gesundheit zu tun
  • Wer Kinder hat, ist häufig nicht aktiv genug
  • Frauen zeigen mehr Durchhaltevermögen
  • Intensivere Begleitung durch Krankenversicherungen gefordert
  • Staat soll Prävention durch steuerliche Förderung unterstützen

Sich fit zu halten, gesund zu ernähren und im stressigen Alltag zwischen Job und Privatleben ausreichend zu entspannen – das sind Ziele, die sich viele Deutsche vor allem zu Beginn des Jahres vornehmen. All diese guten Vorsätze wirken sich auch positiv auf die gesundheitliche Prävention aus. Aber natürlich nur, wenn man auch über eine längere Zeit durchhält. Wie schätzen die Deutschen ihren Gesundheitszustand im Allgemeinen ein? Was tun sie, um gesund zu bleiben oder gesünder zu werden? Und vor allem: Wie steht es um das Durchhaltevermögen, wenn es um Gesundheitsprävention geht? Der aktuelle AXA Präventionsreport 2019, eine groß anlegte Umfrage von AXA in Zusammenarbeit mit dem Institut forsa, spiegelt die Einschätzungen und Erwartungen der Bundesbürger.

Nur wenige Jahre ist es her, dass die Deutschen in Umfragen ein überwiegend positives Bild von ihrer eigenen Gesundheit zeichneten.[1] Im aktuellen AXA Präventionsreport hingegen bezeichnet fast die Hälfte aller Befragten, nämlich 48 Prozent, ihren aktuellen Gesundheitszustand als eher mittelmäßig oder schlechter.[2] Vor allem Befragte aus Bremen und Berlin schätzen ihren Gesundheitszustand als mittelmäßig ein. Gleichzeitig zeigt sich aber auch Einsicht und der Wunsch nach Verbesserung:

Immerhin 53 Prozent derjenigen, die ihren Gesundheitszustand als eher mittelmäßig einschätzen, sind der Meinung, dass sie mehr für ihre Gesundheit tun müssten. Doch selbst die Befragten, die den Gesundheitszustand mit „gut“ bewerten, wollen mehr tun: 42 Prozent sind der Meinung, dass sie mehr für ihre Gesundheit tun müssten.

Guter Vorsatz ja! Durchhaltevermögen nein?

Hätte, könnte, würde, sollte – dass Gesundheitsprävention wichtig ist und sich positiv auf die Lebensqualität auswirkt ist unumstritten, und eigentlich kann man immer mehr für sich und seine Gesundheit tun. Dieser Meinung sind 58 Prozent der Befragten: Sie geben zu, mehr für ihre Gesundheit tun zu müssen. Dies zeigt sich erstaunlicherweise besonders in der verhältnismäßig jungen Gruppe der 30- bis 44-Jährigen: 68 Prozent sind der Meinung, mehr für Ihre Gesundheit tun zu müssen. Gleicher Meinung sind viele der Eltern: 69 Prozent der Personen mit Kindern im Haushalt meinen, sie würden zu wenig für ihre Gesundheit tun, bei Personen ohne Kinder im Haushalt sind es nur noch 55 Prozent.

Immerhin zwei Drittel der Befragten haben laut eigenen Angaben den guten Vorsatz auch in die Tat umgesetzt – dann aber nur kurz durchgehalten. Ein ernüchterndes Ergebnis vor dem Hintergrund, dass Gesundheitsprävention nur auf langfristige Sicht wirksam ist. Doch woran hapert es? Die Mehrheit der Deutschen (63 Prozent) verliert leider zu schnell die Motivation. Dies betrifft insbesondere unter 30-Jährige (76 Prozent) und ausgerechnet diejenigen, die meinen mehr für ihre Gesundheit tun zu müssen (79 Prozent). Die Ergebnisse zeigen, dass Männer häufiger die Motivation verlieren (69 Prozent) als Frauen (59 Prozent).

Macht uns Technik gesünder?

Nur wenige Befragte nutzen aktuell oder haben schon einmal technische Angebote, z. B. Apps für das Smartphone, genutzt, um ihr Gesundheitsverhalten zu beobachten. Am häufigsten werden aktuell Fitness- bzw. Sport-Apps sowie ein Fitness-Armband bzw. Fitness-Tracker (jeweils 17 Prozent) genutzt. Eine Schlaf-App bzw. einen Schlaf-Tracker nutzen derzeit 9 Prozent, Ernährungs-Apps 7 Prozent.

Nur wenige Befragte nutzen aktuell Apps mit Entspannungsmethoden, wie beispielsweise Meditation oder Achtsamkeitsübungen (4 Prozent) bzw. Apps zur Suchtmittelprävention, z. B. zur Rauchentwöhnung oder Alkoholkonsum (1 Prozent).

Bundesbürger möchten unterstützt werden und begrüßen steuerliche Förderung

Der AXA Präventionsreport zeigt, dass sich die Deutschen zwar einerseits der Relevanz von Gesundheitsprävention bewusst und eigentlich auch motiviert sind, aktiv etwas für ihre Gesundheit zu tun. Andererseits wird deutlich, dass ein großer Teil der Bevölkerung mehr Unterstützung und Begleitung benötigt, um gesund und fit zu bleiben. Die Befragung zeigt, dass die Motivation zum Beispiel durch finanzielle Verhaltensbonifikationen gesteigert werden könnte. Hier sind aber nicht nur die Krankenversicherungen gefragt: Denn 70 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, dass Steuervorteile für sehr viele oder zumindest einige Menschen einen Anreiz bieten würden, sich gesundheitsbewusst zu verhalten und mehr präventiv für ihre Gesundheit zu tun.

Bilder und Infografiken finden Sie hier: https://www.axa.de/presse/praeventionsreport-2019

[1] Robert Koch-Institut (Hrsg) Daten und Fakten: Ergebnisse der Studie Gesundheit in Deutschland aktuell 2012. Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes. RKI, Berlin, 2014

[2] AXA Präventionsreport 2019, Stichprobe: 3.021 Bundesbürger ab 18 Jahren, Erhebungszeitraum 14.01.2019 bis 28.01.2019, Institut: forsa Politik- und Sozialforschung GmbH

Quelle: AXA

Weltfrauentag: Die weibliche Intuition in Finanzfragen

  • AXA Studie zeigt große Unterschiede in Sachen Geldanlage bei Männern und Frauen.
  • Frauen fehlt es an Selbstbewusstsein in Finanzfragen.
  • Männer setzen bei der Kapitalanlage auf künstliche Intelligenz, Frauen auf erneuerbare Energien.
  • Frauen haben den Nullzins akzeptiert, Männer hoffen auf steigende Zinsen.

Die innere Stimme, das Bauchgefühl oder der sechste Sinn – zahlreiche Synonyme bezeichnen dasselbe Phänomen: die persönliche Intuition. Insbesondere Frauen wird mit der sogenannten „weiblichen Intuition“ eine Besonderheit zugesprochen, die sie vom anderen Geschlecht als feinfühliger, empathischer und aufmerksamer abgrenzen soll. AXA geht anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März der Frage auf den Grund, ob Frauen anders mit ihren Finanzen umgehen als Männer. Dazu wurde die in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut YouGov durchgeführte Fokusbefragung „Anlageverhalten der Deutschen 2018/2019“ nach geschlechterspezifischen Merkmalen ausgewertet.

Frauen trauen sich in Finanzfragen weniger zu

Wenn es um die Einschätzung allgemeiner Finanzfragen geht, fehlt es den Frauen in Deutschland an Selbstbewusstsein. So trauen sich doppelt so viele Frauen (28 Prozent) wie Männer (14 Prozent) keine Antwort darauf zu, mit welchen Geldanlagen man langfristig am besten Vermögen aufbaut. Auch beim Thema Inflation sind es deutlich mehr Frauen als Männer, die keine Schätzung der aktuellen Inflationsrate abgeben wollen. Während sich deutschlandweit 55 Prozent aller Erwachsenen keine Einschätzung zur aktuellen Inflationsrate zutrauen, sind es unter Frauen mehr als zwei Drittel (68 Prozent) aber deutlich weniger als die Hälfte unter den Männer (42 Prozent).

„Wir beobachten, dass die Deutschen insgesamt Wissenslücken in Sachen Geldanlage aufweisen, Frauen hier aber eine besonders extreme Position einnehmen. Doch sind es gerade Frauen, die im Alter häufiger mit einer Vorsorgelücke zu kämpfen haben und sich deshalb eigentlich vermehrt mit ertragreicher Geldanlage auseinandersetzen sollten“, resümiert Monika Tautorus, Leiterin Produktservices Vorsorge bei AXA in Deutschland, die Studienergebnisse.

Unterschiedliche Bewertungen interessanter Anlagechancen

Auch bei der Frage, in welchem Bereich man zukünftig besonders interessante Anlagechancen erwarte, zeigen sich bei den Geschlechtern unterschiedliche Präferenzen: Während Frauen erneuerbaren Energien (37 Prozent) auf Platz eins der interessantesten Anlagechancen wählen, führt bei Männern die künstliche Intelligenz (40 Prozent). Ein generelles Interesse an Börsengeschäften ist bei den Frauen jedoch viel weniger vorhanden. Nur rund ein Drittel der Frauen (34 Prozent) findet „Geld an der Börse anzulegen hochinteressant“.  Unter den Männern sagt das hingegen jeder zweite (50 Prozent).

Frauen akzeptieren den Nullzins, Männer hoffen auf bessere Zeiten

Während die Männer alten Zinshochphasen hinterhertrauern, sind die weiblichen Erwartungen an die Zinspolitik nüchtern. Ein Drittel der Männer (33 Prozent) aber nur jede fünfte Frau (20 Prozent) erwartet, dass die Zinsen in den nächsten zwei Jahren wieder steigen. Jede zehnte Frau (10 Prozent) erwartet sogar, dass die Zinsen noch weiter fallen.

Auch ist das Vertrauen in die Niedrigzinspolitik gering. Dabei zweifeln insbesondere Frauen an den wirtschaftlichen Zielen der Niedrigzinsen: Weniger als halb so viele Frauen (8 Prozent) wie Männer (22 Prozent) stimmen der Aussage zu, dass die Niedrigzinsen gut für die Wirtschaft sind.

Über die Studie:

Der Themenfokus ´Anlageverhalten der Deutschen 2018/2019` wurde im Rahmen des AXA Deutschland-Reports zu Ruhestandsplanung und -management durch insgesamt 2.083 Online-Interviews erhoben. Befragt wurde die Wohnbevölkerung repräsentativ in allen 16 Bundesländern nach Alter und Geschlecht. Die Ergebnisse wurden zudem zur Ableitung bundesweiter Aussagen bevölkerungsrepräsentativ gesamtgewichtet. Die Befragung wurde im Oktober 2018 in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut YouGov durchgeführt und anschließend ausgewertet.

Weitere Ergebnisse und Informationen finden Sie unter:

https://www.axa.de/deutschland-report

Quelle: AXA

AXA Deutschland entwickelt Konzernstruktur weiter und richtet sich noch stärker an Kundenbedürfnissen aus

  • AXA Deutschland schließt die Aufstellung als funktionale Organisation ab und stärkt zum 1. Januar 2019 den Vertrieb und die Kundenorientierung weiter durch die Bündelung einzelner Vorstandsressorts.
  • Bis zum 31. Dezember 2018 bleiben Strukturen und personelle Besetzungen unverändert bestehen.
  • Das neu zugeschnittene Ressort Sachversicherung (Privat/Firmen/Industrie) wird von Dr. Nils Reich geleitet; Kai Kuklinski übernimmt das Vertriebsressort; die Vorsorge-Sparte und die Krankenversicherung werden in ein Ressort Personenversicherung zusammengelegt, das künftig unter der Leitung von Dr. Thilo Schumacher steht.
  • Vorstandsmitglied Thierry Daucourt (bisher P&C Industriekunden) fokussiert sich zukünftig ganz auf seine Rolle als CEO der AXA Corporate Solutions Deutschland und seine internationalen Aufgaben im XL-Integrationsprojekt.
  • Dr. Patrick Dahmen, im Vorstand verantwortlich für die Lebensversicherung, die AXA Bank und die Deutsche Ärzteversicherung, verlässt AXA nach fast 20 Jahren Konzern-Zugehörigkeit, davon elf Jahre im Vorstand, auf eigenen Wunsch und zum großen Bedauern von Vorstand und Aufsichtsrat, um sich neuen Herausforderungen zu stellen.

AXA Deutschland setzt zum 1. Januar 2019 einen weiteren Meilenstein der Konzernstrategie um und vervollständigt die Aufstellung als funktional ausgerichtete Organisation: Durch die Bündelung weiterer Vorstandsressorts werden Strukturen fokussierter ausgerichtet und das Unternehmen gezielt für weiteres Kundenwachstum aufgestellt.

Die bislang in zwei verschiedenen Ressorts angesiedelte Verantwortung für das Firmen- und Privatkundengeschäft sowie für das Industriekundengeschäft wird in dem Ressort „Sachversicherung“ zusammengeführt. Es umfasst neben der Sachversicherung auch die Unfall-, Haftpflicht- und KFZ-Versicherungen. Die Leitung übernimmt Dr. Nils Reich, bisher als Generalbevollmächtigter verantwortlich für das Firmen- und Privatkundengeschäft. Der bisherige Industriegeschäft-Vorstand Thierry Daucourt wird sich zukünftig ganz auf seine Rolle als CEO der AXA Corporate Solutions Deutschland und seine internationalen Aufgaben im XL-Integrationsprojekt konzentrieren.

Durch die klare Trennung von Sparten und Vertrieb profitieren auch die Vertriebsorganisationen von der Reorganisation. Damit beschleunigt AXA Deutschland nicht nur die Abstimmung von Sparte und Vertrieb auf Vorstandsebene, sondern stärkt auch die Wachstumsorientierung. Übernehmen wird das Ressort „Vertrieb“ Kai Kuklinski, der seit 2014 CEO der AXA ART Versicherung ist und über langjährige Vertriebserfahrung bei AXA verfügt. Er folgt auf Dr. Thilo Schumacher, der bisher die Verantwortung sowohl für die Krankenversicherung als auch den Vertrieb innehatte.

Thilo Schumacher wird künftig die Verantwortung für das neue Ressort „Personenversicherung“ übernehmen. Vor dem Hintergrund der angesprochenen Ausrichtung hin zu einer funktionalen Organisation ist er dort verantwortlich für die beiden bislang getrennt geführten Ressorts Vorsorge und Krankenversicherung. Der bislang für Vorsorge verantwortliche Dr. Patrick Dahmen verlässt auf eigenen Wunsch den AXA Konzern zum 31. Dezember 2018 nach 20 Jahren Zugehörigkeit, davon elf Jahre als Mitglied des Konzernvorstands, um sich neuen Herausforderungen außerhalb von AXA zu stellen.

Dr. Alexander Vollert, Vorstandsvorsitzender der AXA Konzern AG, sagt zu den Neuerungen: „AXA Deutschland will die Versicherung der Zukunft gestalten. Grundlage dafür sind Vorstandsressorts, die bestmöglich auf die Vertriebs- und Kundenbedürfnisse von morgen zugeschnitten sind. Mit Nils Reich, Thilo Schumacher und Kai Kuklinski haben wir drei starke Köpfe aus den eigenen Reihen, die unseren Wachstumskurs weiter vorantreiben werden. Bei Patrick Dahmen und Thierry Daucourt möchte ich mich herzlich für die sehr gute Zusammenarbeit, ihr großes persönliches Engagement sowie für ihren großen Beitrag zur Entwicklung von AXA Deutschland in den vergangenen Jahren bedanken. Den Weggang von Patrick Dahmen bedauern wir sehr, haben aber Verständnis für seinen Wunsch, sich nach vielen Jahren bei AXA nochmals zu verändern.“

Mit den beschriebenen Veränderungen (siehe auch u.a. Organigramm) wird der Vorstand strategisch auf eine funktionale Organisation mit den vier Säulen Sachversicherung, Personenversicherung, Vertrieb und Operations und dem Ressort Kundenmanagement als „Klammer“ zu den vier Säulen ausgerichtet. Alle Veränderungen gelten unter Vorbehalt der Zustimmung der betriebsrätlichen Gremien und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Die konkrete Ausgestaltung in den Ressorts wird in den kommenden Monaten nach Abstimmung mit den betriebsrätlichen Gremien erfolgen.

Quelle: AXA
Datum: 16.11.2018

Überschussbeteiligung bei AXA im dritten Jahr in Folge stabil bei 2,9 Prozent und deutlich über Markt

  • Die AXA Lebensversicherung AG und ihre Zweigniederlassung DBV Deutsche Beamtenversicherung Lebensversicherung halten im dritten Jahr in Folge die laufende Verzinsung auch für 2019 bei 2,9 Prozent.
  • AXA und DBV liegen damit weiterhin deutlich über dem Marktdurchschnitt.
  • Auch die Gesamtverzinsung bleibt unverändert bei durchschnittlich 3,4 Prozent.

Die AXA Lebensversicherung AG und ihre Zweigniederlassung DBV Deutsche Beamtenversicherung Lebensversicherung zahlen ihren Kunden unverändert eine laufende Verzinsung von 2,9 Prozent. Auch die Gesamtverzinsung bleibt seit drei Jahren stabil und liegt einschließlich des Schlussgewinnanteils und der Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven wie in den vergangenen beiden Jahren bei durchschnittlich 3,4 Prozent.

„Die finanzielle Stabilität unserer Gesellschaft konnte auch in Zeiten herausfordernder Kapitalmarktanforderungen weiter gestärkt werden“, so Dr. Patrick Dahmen, verantwortlich für das Lebensversicherungsgeschäft im Vorstand der AXA Konzern AG. „Mit einer laufenden Verzinsung deutlich über Marktdurchschnitt stellen wir zudem unseren Kunden die Basis für attraktive Renditechancen.“

Auch die Kapitalanlagestrategie der AXA Lebensversicherer ist durch ein aktives Risiko- und Kapitalanlagemanagement auf stetige und langfristig sichere Erträge ausgerichtet. Bestätigt wird die Strategie durch weiterhin starke Solvency II-Quoten. Zusätzliche Belege für die Finanzstärke und Solidität von AXA sind auch die aktuellen Bewertungen renommierter Analysehäuser. So erhielt die AXA Lebensversicherung AG im Belastungstest 2018 von Morgen & Morgen wieder die Bestnote „ausgezeichnet“. Im erst kürzlich veröffentlichten Ranking des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung schnitt die AXA Lebensversicherung AG ebenfalls wiederholt mit der Höchstbewertung „exzellent“ ab.
Für die Relax Rente bildet die hohe Überschussbeteiligung die Grundlage für attraktive Renditechancen. Im Februar 2018 ging eine neue Variante der modernen Vorsorgelösung Relax Rente an den Markt. Mit der Relax Rente Comfort Plus hat AXA die Altersversorgung für Kunden und Vermittler noch einfacherer gestaltet. Der neue Renditebaustein „Sondervermögen Plus“ wird vollständig von den Kapitalanlegern der AXA gesteuert. Hinzu kommt das bewährte Absicherungsmanagement: Je mehr sich der Kunde der Rentenphase nähert, umso geringer wird die Risikoorientierung. Die Kapitalanleger von AXA verschieben dann Anteile von den renditeträchtigen, dynamischen Anlagen hin zu den Anlageklassen des Deckungsstocks und sichern vorhandene Gewinne somit sukzessive ab. Durch das vollständige Management des Vermögens durch Experten von AXA besteht für den Kunden keine Notwendigkeit der Marktbeobachtung oder des Eingreifens.

Quelle AXA
Datum: 14.11.2018

AXA Deutschland bleibt 2017 auf Wachstumskurs

  • Beitragseinnahmen zum vierten Mal in Folge erhöht um 1,4 % auf rund 10,9 Mrd. Euro
  • Deutlicher Ergebnisanstieg um rund 18 % auf 643 Mio. Euro
  • Schadenkostenquote trotz zahlreicher Großschäden um 1,7 Prozentpunkte auf 95,6 % gesenkt
  • Stabile Kostenbasis bei gleichzeitig umfangreichen Investitionen in Digitalisierung
  • Wachstumsinitiativen im Firmenkundengeschäft zeigen Erfolg, vor allem bei KMU

AXA Deutschland („AXA“) hat auch im Geschäftsjahr 2017 den erfolgreichen Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortgesetzt. Mit rund 10,9 Mrd. Euro (+ 1,4 %) stiegen die Beitragseinnahmen des Versicherungskonzerns hierzulande bereits zum vierten Mal in Folge. Wesentlich zu dieser positiven Entwicklung beigetragen hat das Wachstum der Sparten Krankenversicherung sowie Schaden- und Unfallversicherung. Bei den Zielgruppen im Privatkundenbereich wuchs AXA erstmals im Segment der Einsteiger (18 bis 29 Jahre) – und das gegen den Bevölkerungstrend. Während sich das operative Ergebnis nach Steuern (Underlying Earnings) leicht um 1 % auf 575 Millionen Euro verbesserte, verzeichnete das Konzernergebnis nach Steuern (Net Income) einen deutlichen Anstieg um rund 18 % auf 643 Mio. Euro.

„Mit steigenden Beitragseinnahmen und Erträgen ist AXA im Geschäftsjahr 2017 auf Wachstumskurs geblieben. Dabei haben wir unsere bereits sehr gute Profitabilität nochmals verbessert. Strategisch wichtige Geschäftsfelder, wie die Industrie- und Gewerbeversicherung, haben wesentlich zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. Im Jahr 2018 werden wir weiter daran arbeiten, mit einfachen, innovativen Produkten neue Kunden zu gewinnen, wie es uns im vergangenen Jahr gerade bei jungen Menschen gelungen ist. Die voranschreitende Digitalisierung wird hierbei ein ganz wesentlicher Faktor sein.“ Dr. Alexander Vollert, Vorstandsvorsitzender der AXA Konzern AG

Schaden und Unfall: Wachstumserfolge bei Firmenkunden

In der Sparte Schaden- und Unfallversicherung stiegen die Beitragseinnahmen gegenüber dem Vorjahr um 1,2 % an und lagen damit bei rund 3,9 Mrd. Euro. Ein großer Treiber waren die Wachstumsinitiativen im Firmenkundengeschäft. So wuchsen allein die Beitragseinnahmen in der Haftpflicht- und Sachversicherung im KMU- und Mid-Market-Bereich um rund 3 %. Im Privatkundenbereich legte AXA leicht um 1 % zu, vor allem bei der Hausratversicherung mit einem Beitragseinnahmeplus von rund 6 %. Trotz zahlreicher Großschäden konnte AXA die Schadenkostenquote von 97,3 % um 1,7-Prozentpunkte auf 95,6 % senken. Dazu trugen vor allem eine im Vorjahresvergleich niedrigere Kostenquote sowie ein verbessertes Rückversicherungsergebnis bei.

Kontinuierliches Wachstum in der Krankenversicherung

Ein deutliches Plus bei den Beitragseinnahmen verzeichnete die Krankenversicherung. Deren Beitragseinnahmen stiegen um 6,4 % auf rund 3,1 Mrd. Euro. Das Neugeschäft entwickelte sich mit + 0,3 % auf 119 Mio. Euro APE ebenfalls positiv. Die höchsten Neukundengewinne verzeichnete AXA in der Beihilfeergänzungsversicherung sowie in der Absicherung von Expatriates.

Selektives Wachstum in Vorsorge

Im Vorsorgegeschäft stiegen die Beitragseinnahmen im Bereich der fondsgebundenen Versicherungen im Geschäftsjahr 2017 um 15,3 % auf 563 Mio. Euro. In einem weiteren sehr attraktiven Geschäftssegment, der Absicherung biometrischer Risiken, beliefen sich die Beitragseinnahmen auf 480 Mio. Euro, ein Plus von 6,7 %. Auch im Neugeschäft konnte insbesondere der Marktanteil in der Absicherung biometrischer Risiken deutlich ausgebaut werden. Insgesamt verringerten sich die Beitragseinnahmen von AXA im Vorsorgegeschäft um 2,5 % auf rund 3,7 Mrd. Euro, vornehmlich bedingt durch das Einmalbeitrags- sowie das konventionelle Geschäft.

Stabile Kostensituation trotz strategischer Investitionen

Die Digitalisierung bleibt einer der größten Treiber des Wandels in der Versicherungsbranche. Daher floss auch im Geschäftsjahr 2017 der größte Teil der Investitionen von AXA in die Digitalisierung der Infrastruktur und Prozesse. Zudem investiert der Konzern in den deutschlandweiten Umbau der Standorte nach dem Konzept „New Way of Working“. Trotz dieser sehr umfangreichen Investitionsmaßnahmen konnte AXA seine Ausgaben durch aktives Kostenmanagement stabil halten.

„Auch im Jahr 2018 treiben wir mit Agilität und hoher Innovationskraft den Wandel des Versicherungsgeschäfts voran. Kunden wollen keine Versicherung, sondern Sicherheit. Deshalb stellen wir die Kundenbedürfnisse in den Mittelpunkt unseres Handelns. Die Voraussetzung hierfür ist unser Kulturwandel, bei dem wir im Geschäftsjahr 2017 wichtige Meilensteine erreicht haben. Mit dieser Haltung wollen wir auch zukünftig in unserer Branche vorangehen.“ Dr. Alexander Vollert, Vorstandsvorsitzender der AXA Konzern AG.

Quelle: AXA Versicherungen

Brillenkauf im Internet: AXA kooperiert mit Mister Spex

AXA kooperiert ab sofort mit Europas führendem Online-Optiker Mister Spex. Versicherte von AXA erhalten auf das gesamte Sortiment – darunter Brillen, Sonnenbrillen und Kontaktlinsen – 15 Prozent Rabatt und profitieren zusätzlichen von vielen kostenlosen Services – online und offline. Die Partnerschaft ist Teil des gesundheitsservice360° von AXA. Der Gesundheitsservice umfasst Präventionsangebote, eine qualifizierte medizinische Beratung, eine umfangreiche Versorgung im Krankheitsfall sowie Gesundheitsexperten, die den Patienten bei allen Gesundheitsfragen als Partner zur Seite stehen.

Da mittlerweile jeder Zweite in Deutschland eine Brille trägt, hat AXA sich erstmalig dazu entschieden, ein Angebot des gesundheitsservice360° nicht nur Krankenvollversicherten zur Verfügung zu stellen. Es gilt für alle Kunden von AXA und soll ihnen eine möglichst hochwertige und bequeme Versorgung ermöglichen.

„Wir haben im Bereich Hilfsmittel bewusst einen Kooperationspartner mit langjähriger Erfahrung, bundesweitem Service und positiver Kundenresonanz ausgewählt. Entscheidend war aber, dass wir in Mister Spex einen Partner gefunden haben, mit dem wir unseren Versicherten gemeinsam innovative und kundenorientierte Versorgungswege anbieten können“, sagt Klaus-Dieter Dombke, Leiter Strategisches Leistungs- und Gesundheitsmanagement bei AXA, zu der neuen Kooperation. „Mister Spex bietet sowohl die vielfältigen Vorteile des Online-Shoppings als auch umfangreiche Services bei Partneroptikern und in eigenen Stores vor Ort. Das entspricht genau unserer Vorstellung einer modernen und individuell auf den Kunden zugeschnittenen Gesundheitsversorgung, für die der gesundheitsservice360° seit jeher steht.“

Das Sortiment von Mister Spex umfasst mehr als 9.000 Brillen und Sonnenbrillen von über 70 Marken. Kunden können die Sehhilfen per hochgeladenem Foto oder via Webcam virtuell anprobieren und sich ihre vier Favoriten unverbindlich nach Hause schicken lassen. Vor dem Kauf können die Modelle dann zehn Tage lang getestet werden. Sehtests oder Anpassungen sind bei bundesweit über 500 Partner-Optikern und in einer wachsenden Zahl eigener Mister Spex Stores kostenlos möglich.

Damit beim Public Viewing nichts schief geht: Veranstaltungsversicherungen schützen

Bei einem sportlichen Top-Event wie der anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft in Russland gehört das gemeinsame Anfeuern der Lieblingsmannschaft einfach dazu. Nach dem Startschuss am 14. Juni werden Public Viewing-Veranstaltungen in ganz Deutschland wieder zahlreiche Fußball-Fans vor die öffentlichen Bildschirme locken. Doch für die Organisatoren kann es trotz aller Begeisterung schnell zu einem Schaden kommen, der finanzielle Folgen mit sich bringt. Gegen unvorhergesehene Ereignisse und daraus entstehende Schäden bietet AXA für Veranstalter verschiedene Lösungen. Durch die Kombination aus Veranstalterhaftpflichtversicherung und Veranstaltungsausfallversicherung bietet AXA sicheren Schutz.

Stolperfalle, schlechtes Wetter oder Reiseverzögerung

Ein Besucher stolpert über das Beamerkabel und verletzt sich, der Schlüssel zu einer angemieteten Räumlichkeit geht verloren oder dort geht etwas kaputt, es kommt zu einem Personenschaden an einer nicht ordnungsgemäß aufgebauten Bühne – in solchen Fällen haftet der Veranstalter. Schutz vor den finanziellen Folgen bietet eine Veranstalterhaftpflichtversicherung wie zum Beispiel der Profi-Schutz für kurzfristige Veranstaltungen von AXA. Der Versicherungsschutz reicht von Personen- über Mietsach- bis hin zu Umweltschäden und lässt sich darüber hinaus um zusätzliche Deckungsbausteine erweitern – beispielsweise beim Einsatz von Zuschauertribünen.

Auch sonst läuft bei Veranstaltungen nicht immer alles nach Plan. Gerade bei Outdoor-Events wie Sportveranstaltungen, Open-Air-Festivals oder Straßenfesten kann es passieren, dass das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht. Muss eine Veranstaltung etwa wegen eines Unwetters mit Starkregen abgesagt werden, ist der Schaden für den Veranstalter meist groß: Angemietete Räume, Catering und eingeplante Künstler müssen trotzdem bezahlt werden, auch wenn die Einnahmen ausfallen. Und die Tickets müssen unter Umständen auch noch zurückerstattet werden. Bei Ausfall, Abbruch oder Änderung der Veranstaltung übernimmt AXA die aufgewendeten Kosten beziehungsweise Mehrkosten, zum Beispiel für Werbeausgaben, Mieten, Gehälter und Gagen. Die Veranstaltungsausfallversicherung greift unter anderem auch bei Terrorandrohungen oder Reiseverzögerungen eines Künstlers.

Quelle: AXA Versicherungen