LVM

Der Landwirtschaftliche Versicherungsverein Münster (LVM) gehört zu den 20 größten Erstversicherungsgruppen und bietet ein vollständiges Produktportfolio aus den Bereichen Versicherungen, Vorsoge und Finanzdienstleistungen an. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in der Stadt Münster. Rund 3,5 Millionen Privatpersonen und Firmen werden von ca. 2.300 Vertrauensleute (selbstständige Handelsvertreter) und 4.700 Mitarbeitern betreut.

Gegründet wurde die LVM Versicherung und besteht aus der Muttergesellschaft, dem LVM a. G., und ihren Tochtergesellschaften.

Dominik Fischer

LVM-Versicherungsagentur Dominik Fischer

63579 Freigericht

Jan-Eric Hennig

LVM-Versicherungsagentur Jan-Eric Hennig

33649 Bielefeld

Kai-Heinrich Herbener

LVM-Versicherungsagentur Grüßges & Noll OHG

35274 Kirchhain

Sebastian Fothen

LVM Versicherungsagentur

59872 Meschede

Oliver Lang

Lang

80809 München

Stefan Münch

Münch

86163 Augsburg

Marcus Taplick

Taplick und Schmitz GmbH

40489 Düsseldorf

LVM erwirbt Nachbargrundstück am Kolde-Ring

Standortsicherung und Weiterentwicklung des Quartiers Aaseestadt/Pluggendorf im Fokus

Die LVM Versicherung hat ein Teilgrundstück auf dem Gelände der Friedrichsburg an der Ecke Weseler Straße/Kolde-Ring erworben. Das ca. 31.000 Quadratmeter große Grundstück stammt aus dem Besitz der Ordensgemeinschaft der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung Deutsche Provinz e. V.. Es dient der LVM zur Standortsicherung sowie Kapitalanlage und soll dauerhaft im LVM-Immobilienbestand gehalten werden. „Als wachsendes Unternehmen ist die Standortsicherung ein wichtiges Thema. Deshalb freuen wir uns, dass wir das Grundstück in direkter Nachbarschaft erwerben konnten“, so LVM-Vorstandsvorsitzender Dr. Mathias Kleuker.

Auch Provinzleiterin Schwester Paula Bomas begrüßt den Kauf: „Die Schwestern hatten in der Vergangenheit stets ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis zur LVM und sind davon überzeugt, mit ihr einen verlässlichen und kooperativen Käufer gefunden zu haben.“ Weiterhin verbindet beide Partner das Interesse, das Stadtquartier Aaseestadt/Pluggendorf weiterzuentwickeln. Die LVM plant für das Grundstück derzeit einen Mix aus Wohn- und Büroflächen (darunter auch 30 Prozent öffentlich geförderter Wohnraum), eine Kindertagesstätte sowie Kfz-Stellplätze in Tiefgaragen. Auf der Westseite des Grundstücks kann der Grüngürtel und der Baumbestand erhalten bleiben. Ebenfalls sind Spielplätze oder Gemeinschaftsflächen geplant. Die Erschließung soll über die Weseler Straße/den Kolde-Ring erfolgen.

Für die auf dem Gelände geplanten Maßnahmen geht die LVM Versicherung nach der Schaffung von Baurecht von einem Baubeginn frühestens im Jahr 2022 aus.

Quelle: LVM Versicherungen

Neue Zahnzusatzversicherung

„ZahnPremium zählt zu den Vorreitern im Markt"
LVM-Krankenversicherung erweitert ihre Produktpalette

Die LVM-Krankenversicherung hat zwei neue Zahnzusatzprodukte eingeführt - die Risikotarife „ZahnPremium“ und „ZahnKomfort“. Das Besondere: Der Tarif ZahnPremium ist ein sogenannter 100%-Tarif. Er sorgt inklusive der Zuschüsse der gesetzlichen Krankenkasse für eine 100-prozentige Kostendeckung. „Damit gehört ZahnPremium in Sachen Leistung zu den Vorreitern im Markt“, betont LVM-Vorstand Dr. Rainer Wilmink.

Das bieten die neuen Tarife
Im Tarif ZahnPremium beläuft sich die Kostenabdeckung bei Zahnbehandlung, Zahnersatz und Maßnahmen zur Schmerzausschaltung inklusive GKV auf 100 Prozent – bei ZahnKomfort sind es 80 Prozent. ZahnPremium trägt darüber hinaus einer aktuellen Entwicklung Rechnung: Eine Kundenbefragung der LVM-Krankenversicherung hat ergeben, dass inzwischen viele Erwachsene kieferorthopädische Leistungen in Anspruch nehmen möchten. Hier zahlt die LVM insgesamt bis zu 2.000 Euro hinzu.

Versicherungsleistungen umfassen auch die Prophylaxe
Sowohl ZahnPremium als auch ZahnKomfort greifen bereits bei prophylaktischen Maßnahmen wie der professionellen Zahnreinigung, damit es im besten Fall gar nicht erst zu weitergehenden Zahnbehandlungen kommen muss. „Je nachdem, welcher Tarif gewählt wird, übernimmt die LVM-Krankenversicherung die anteiligen oder kompletten Kosten, die nach Abzug der Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung übrig bleiben“, so Wilmink.

Quelle: LVM Versicherungen

LVM Versicherung setzt Erfolgskurs der letzten Jahre fort

Geschäftsbericht 2018: Über eine Million neue Verträge geschlossen / Schäden in Höhe von 1,5 Milliarden Euro reguliert

Anlässlich ihrer gestrigen Mitgliederversammlung in Münster hat die LVM Versicherung eine positive Bilanz zum Geschäftsjahr 2018 gezogen. Mit einem Beitragswachstum von 3,7 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro liegt die LVM zum zwölften Mal in Folge über dem Wachstum der Versicherungsbranche. Ein wesentlicher Grund hierfür war der große Vertriebserfolg. Die LVM-Agenturen konnten im vergangenen Jahr über 1 Million Neuverträge vermitteln. Gekennzeichnet war das Geschäftsjahr auch durch einen deutlich höheren Schadenaufwand: Im Innen- und Außendienst wurden 912.000 Schäden in Höhe von 1,5 Milliarden Euro reguliert. Allein das Sturmtief „Friederike“ schlug mit rund 70.000 bearbeiteten Schäden und 79 Millionen Euro zu Buche.

Der Geschäftsbericht weist einen Konzernjahresüberschuss von 192 Millionen Euro aus. Dieser liegt damit etwas unter dem Vorjahreswert von 205 Millionen Euro. Das Eigenkapital des Unternehmens stieg im vergangenen Jahr auf 2,4 Milliarden Euro, so dass der LVM-Konzern weiterhin über eine exzellente Sicherheitslage verfügt. Maßgeblich für das Beitragswachstum waren die Zugewinne in der Kfz-, Sach-, Haftpflicht-, Rechtsschutz- und Unfallversicherung: Insgesamt legten diese Sparten bei den gebuchten Beitragseinnahmen um 5,7 Prozent auf annähernd 2,5 Milliarden Euro zu. Im Vergleich dazu lag das Beitragswachstum des Marktes laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft bei 3,3 Prozent. Im hart umkämpften Autoversicherungsmarkt konnte sich die LVM gut behaupten und ihre Beitragseinnahmen in der Kraftfahrtversicherung um 5,2 Prozent auf rund 1,3 Milliarden Euro steigern. Damit einhergehend stieg der Bestand an versicherten Fahrzeugen auf über 3,4 Millionen.

Solides Wachstum in den Bereichen Vorsorge und Finanzdienstleistungen

Auch mit dem Wachstum in den Geschäftsbereichen Vorsorge und Finanzdienstleistungen zeigt sich das Unternehmen zufrieden: Die Krankenversicherung steigerte ihre Beitragseinnahmen um zwei Prozent (Branche: 1,7 Prozent) auf 352,8 Millionen Euro. Der Pensionsfonds legte um etwa 25 Prozent auf 26,3 Millionen Euro zu. In der Lebensversicherung gingen die Beitragseinnahmen aufgrund auslaufender Verträge und eines geringeren Einmalbeitragsgeschäfts um 1,7 Prozent auf 795,3 Millionen Euro zurück. Das Wachstum des Neugeschäfts um über zehn Prozent auf 1,7 Milliarden Euro Beitragssumme unterstreicht jedoch den weiterhin hohen Bedarf nach Altersvorsorge- und Berufsunfähigkeitsprodukten.

Im Geschäftsbereich Finanzdienstleistungen entwickelten sich insbesondere die Einzahlungen in Investmentprodukte positiv und übertrafen mit einem Volumen von 121,9 Millionen Euro das gute Vorjahresergebnis noch einmal. Die Immobilienfinanzierung profitierte vom anhaltenden Bauboom und erreichte mit Neuzusagen von 191 Millionen Euro ein Bestandsvolumen von über 1,3 Milliarden Euro.

Mit persönlicher Betreuung erfolgreich in einer digitalen Welt
Die Stärke der LVM Versicherung liegt im hervorragenden Zusammenspiel einer sehr guten Vertriebsmannschaft mit dem hoch motivierten Innen- und angestellten Außendienst. 2.300 Vertrauensleute sind bundesweit mit ihren 4.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Kunden da. Die persönliche Beratung vor Ort begründet eine besondere Vertrauensbeziehung. Laut zweier großer Versicherungsstudien (KUBUS 2018, YouGov Kundenmonitor Assekuranz 2018) vertrauen Kunden keiner Versicherung so sehr wie der LVM.

Dieses Alleinstellungsmerkmal baut die LVM konsequent weiter aus. Dafür verbindet sie die persönliche Beratung mit digitalen Mehrwerten. Zu diesen gehören unter anderem das Kundenportal „Meine LVM“, die Möglichkeit zum Online-Abschluss kurzfristiger Versicherungen sowie Kontaktmöglichkeiten zu den Vertrauensleuten vor Ort bzw. zur Zentrale in Münster via Chat und WhatsApp.

Wechsel in Vorstand und Aufsichtsrat
Nach über 20 Jahren als IT-Vorstand der LVM Versicherung geht Werner Schmidt Ende Juni in den Ruhestand. Als sein Nachfolger wurde Marcus Loskant bestellt, der bereits seit dem September 2018 als Generalbevollmächtigter für die LVM Versicherung tätig ist.
Zudem erfolgte ein Wechsel im Aufsichtsrat des Tochterunternehmens LVM-Kranken: Auf Jochen Herwig folgt Dr. Wolfgang Leoni, der bereits Mitglied im Aufsichtsrat des LVM a.G. und der LVM-Leben ist.

Quelle: LVM Versicherung

Kreative Kollegenkunst

Ausstellungseröffnung des 2. LVM-TALENTFORUMS 2019 am 2. April  

Nach der erfolgreichen ersten Auflage in 2016 lädt die LVM-Kulturwelt zur Ausstellungseröffnung des zweiten TALENTFORUMS am Dienstag, 2. April 2019, um 16 Uhr ins Foyer des Hauptgebäudes der LVM Versicherung am Kolde-Ring ein. In einer professionell kuratierten Ausstellung sind Malereien, Fotografien, Zeichnungen, skulpturale Arbeiten, Literatur und Musik von künstlerisch aktiven LVM-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sehen und zu hören. Nach der Begrüßung durch Vorstandsmitglied Ludger Grothues dürfen sich alle interessierten Gäste auf eine Einführung des deutschen Konzeptkünstlers Ruppe Koselleck freuen. Die ebenfalls öffentliche Finissage findet am 19. Mai um 17 Uhr statt.
 
Über das LVM-TALENTFORUM  
Alle kreativen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ob Liebhaber, Amateure oder Autodidakten, waren eingeladen, eigene Arbeiten einzureichen, um damit Teil einer großen Gemeinschaftsausstellung zu werden. Rund 50 LVMer haben sich mit ihren Werken beteiligt. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt in der Malerei und Fotografie. Wie vor drei Jahren wird zur Ausstellung ein Katalog herausgegeben.

Weiterführende Informationen über die LVM-Kulturwelt finden Sie unter www.lvm.de/kultur.

Quelle: LVM Versicherung

LVM-Abteilung Sachversicherung feiert 50-jähriges Bestehen

Die LVM Versicherung hat sich in den über 120 Jahren ihres Bestehens vom regionalen Haftpflichtversicherungsverein für Landwirte zu einem bundesweit agierenden Versicherungskonzern entwickelt. Ein Meilenstein hierbei: der Einstieg in das Geschäft mit Sachversicherungen vor 50 Jahren. Am 14. Februar 1969 erhielt die LVM vom damaligen „Bundesaufsichtsamt für das Versicherungs- und Bausparwesen“ in Berlin die für den Geschäftsbetrieb erforderliche Genehmigungsurkunde. In den darauffolgenden Jahrzehnten entwickelte sich die LVM zu einem der bundesweit größten Anbieter für Wohngebäude- und Hausratversicherungen.

Nach der Genehmigung aus Berlin war es der LVM erstmals möglich, Landwirte gegen Schäden durch Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser und Sturm abzusichern. Auch eine „Kleinbetriebsunterbrechungsversicherung“ befand sich von Beginn an im Portfolio – diese ebnete zusammen mit der im Jahr 1973 eingeführten Industriefeuerversicherung den Weg für das heute umfassende Gewerbekundengeschäft. Ein Jahr später öffnete sich die LVM für sämtliche Berufsstände und Personenkreise. Bei der Ausweitung des Angebots in den Folgejahren galt immer das Nachhaltigkeitsprinzip des Versicherungsvereins: Umsatzwachstum nicht um jeden Preis anzustreben, sondern zuerst der Verantwortung gegenüber den Mitgliedern gerecht zu werden.

Anfangsjahre in der „Bogatzki-Villa“ an der Weseler Straße
Der Start der Abteilung mit anfänglich zwei Mitarbeitern in einem Büro des damals neunstöckigen LVM-Hochhauses verlief provisorisch, aber erfolgreich: Aufgrund des florierenden Geschäfts wuchs die Zahl der Mitarbeiter schnell an. Anfang der 1970er-Jahre erfolgte der Umzug in das neu erworbene und seinerzeit unter dem Namen „Bogatzki-Villa“ bekannte Gebäude an der Weseler Straße. In der zuvor als Einfamilienhaus genutzten Immobilie ging es auch weiterhin familiär zu: Das Wohnzimmer wurde zum Büro der Abteilungsleitung umfunktioniert, im Ess- sowie im Elternschlafzimmer war die Vertragsabteilung untergebracht und aus dem Kinderzimmer heraus wurden Industriekunden betreut.

Die Schadenabteilung musste mit dem relativ dunklen Kellergeschoss des Hauses Vorlieb nehmen – dem Hörensagen nach soll das der guten Arbeitsatmosphäre aber keinen Abbruch getan haben. Im Jahr 1978 hatte die "Bogatzki-Villa" aus Platzgründen ausgedient und wurde in den 80er-Jahren abgerissen. Die Sachabteilung expandierte weiter und bezog Büroräume im heutigen Hauptgebäude am Kolde-Ring. Inzwischen zählt die LVM-Sachabteilung über 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Schäden in Milliardenhöhe reguliert
Alleine in den vergangenen 35 Jahren hat die LVM-Sachversicherung für ihre Versicherten Schäden in einer Höhe von über vier Milliarden Euro reguliert. Zu den schwersten und für die LVM teuersten Unwetterereignissen zählten die Stürme „Kyrill“ im Jahr 2007 mit einem Aufwand von 77,6 Millionen Euro, „Friederike“ im Jahr 2018 (rund 71 Millionen Euro) und eine über mehrere Wochen andauernde Unwetterserie im Frühjahr 2016 (38 Millionen Euro). Hinzu kommen viele hunderttausende Schäden an Wohneigentum und Hausrat, die auf andere Ursachen wie etwa Leitungswasser oder Feuer zurückgehen. Insgesamt 3,5 Millionen Schadensfälle hat die LVM-Sachversicherung in den vergangenen 50 Jahren begleitet.

LVM-Vorstand Heinz Gressel: „Die LVM-Sachabteilung hat es bis in die Top-Ten der größten Hausrat- und Wohngebäudeversicherer geschafft, und wir wachsen weiter – sogar stärker als die Branche insgesamt. Aktuell trägt vor allem die Nachfrage nach Versicherungsschutz gegen Elementargefahren wie Hochwasser und Starkregen zum Wachstum bei.“

Quelle: LVM

LVM wächst stärker als der Markt

Versicherer gibt vorläufige Geschäftszahlen für das Jahr 2018 bekannt

Die Beitragseinnahmen der LVM Versicherung betragen 2018 über 3,6 Milliarden Euro. Der Zuwachs liegt mit 3,7 Prozent über dem des Vorjahres. Der Markt legte hingegen laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) nur um 2,1 Prozent zu. Damit baute die LVM Versicherung ihren Marktanteil weiter aus. Dies geht aus den vorläufigen Geschäftszahlen für das Jahr 2018 hervor. Gekennzeichnet war das vergangene Jahr aber auch durch hohe Schadenzahlungen aufgrund von Wetterereignissen wie dem Orkantief Friederike.

Getragen wird das Wachstum vor allem von den Sparten der Konzern­mutter: Die Auto-, Sach-, Rechtsschutz-, Haftpflicht- und Unfallversicherungen legten bei den gebuchten Beitragseinnahmen insgesamt um 5,7 Prozent (GDV: 3,3 Prozent) auf 2,5 Milliarden Euro zu. Dabei steigerten fast alle Sparten ihre Wachstumsraten im Vergleich zum Vorjahr nochmals. Hervorzuheben ist hierbei vor allem die Sachversicherung: Sie ist mit einem Plus von 8,0 Prozent fast doppelt so stark gewachsen wie der Markt (GDV: 4,4 Prozent). Auch die Kraftfahrtversicherung gewann in den Beitragseinnahmen um 5,2 Prozent (GDV: 3,2 Prozent) auf 1,3 Milliarden Euro hinzu. Damit baute die LVM Versicherung in 2018 ihre Position als bundesweit fünftgrößter Kfz-Versicherer weiter aus.

Auch mit dem Wachstum der LVM-Töchter zeigt sich das Unternehmen zufrieden: In der LVM-Krankenversicherung legten die Beitragseinnahmen um 1,9 Prozent auf 352,5 Millionen Euro (GDV: 1,7 Prozent) zu. Mit dem Fokus auf stabile Beiträge für die Kunden wurde dabei 2018 das Beitragswachstum im Gegensatz zum Wettbewerb erneut fast ausschließlich durch Neugeschäft erzielt.

LVM-Leben setzte vertrieblich bei einem Wachstum des Neugeschäftes um 13,9 Prozent andere Schwerpunkte als der Markt insgesamt. Getragen durch ein gutes Neugeschäft mit erstmalig mehr als 10.000 neuen Berufsunfähigkeitsversicherungen steigerte die Konzern-Tochter ihre Beitragseinnahmen gegen laufenden Beitrag um 1,4 Prozent (GDV: 0,2) auf 754,7 Millionen Euro. Insgesamt entwickelten sich die Beitragseinnahmen in der Lebensversicherung aufgrund eines geringeren Einmalbeitragsgeschäfts mit 795,3 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr um -1,7 Prozent (GDV: 2,4 Prozent) leicht rückläufig.

Insgesamt gutes Ergebnis trotz hoher Schadenbelastung und schwierigem Kapitalmarktumfeld

Starken Einfluss auf das vorläufige Geschäftsergebnis für 2018 hatte neben dem schwierigen Kapitalmarktumfeld die hohe Schadenbelastung vor allem in der Sachversicherung. Insgesamt sind der LVM im vergangenen Jahr fast 920.000 Schäden gemeldet worden, welche mit einem Aufwand von etwa 1,1 Milliarden Euro reguliert wurden. Allein 65.000 Schadensmeldungen gingen dabei nach dem Orkantief Friederike bei der Sachversicherung ein. Diese wurden mit einem Gesamtaufwand von 70,6 Millionen Euro reguliert. Insgesamt erzielte der Versicherer auf Basis der vorläufigen Zahlen dennoch ein gutes Ergebnis, erklärt LVM-Vorstandsvorsitzender Dr. Mathias Kleuker: „Natürlich belastet ein herausragendes Schadenjahr wie 2018 die Unternehmensbilanz. Gleichzeitig sind wir aber stolz darauf, dass wir so viele Kunden mit unserem hervorragenden Service in der Schadenregulierung überzeugen konnten. Dies funktioniert nur durch die reibungslose Zusammenarbeit zwischen unseren lokalen LVM-Agenturen und dem Innendienst in Münster.“

Das Jahresergebnis und die endgültigen Zahlen wird die LVM Versicherung am 30. April 2019 nach ihrer Mitgliederversammlung veröffentlichen.

Quelle: LVM

Neuer Generalbevollmächtigter für IT bestellt: Marcus Loskant wechselt von der R+V zur LVM Versicherung

Marcus Loskant - neuer Generalbevollmächtigter

Der Vorstand der LVM Versicherung hat Marcus Loskant zum Generalbevollmächtigen für das IT-Ressort ernannt. Spätestens zum 1. Oktober 2018 wird er seine Tätigkeit für die LVM aufnehmen. Loskant ist derzeit Direktor im IT-Ressort der R+V Versicherung.

Nach dem Studium der Wirtschaftsinformatik in seinem Geburtsort Münster arbeitete der heute 46-Jährige von 1998 bis 2005 zunächst als Unternehmensberater für die Assekuranz bei der BearingPoint GmbH – vormals KPMG Consulting AG – in Köln. 2005 wechselte Loskant zur R+V Versicherung nach Wiesbaden. Seit 2009 leitet er dort den Bereich Konzeption und Steuerung im IT-Ressort und wurde 2013 zum Direktor ernannt. In dieser Funktion verantwortet er unter anderem die IT- Strategie sowie das IT-Innovationsmanagement der R+V.

„Mit Marcus Loskant haben wir einen absoluten Branchenkenner und Digitalisierungsexperten für die LVM Versicherung gewonnen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm“, erklärt LVM-Vorstandsvorsitzender Dr. Mathias Kleuker.

Quelle: LVM Versicherung

LVM setzt Wachstumskurs fort

Versicherer gibt vorläufige Geschäftszahlen für das Jahr 2017 bekannt

Die LVM Versicherung aus Münster ist im vergangenen Geschäftsjahr erneut stärker gewachsen als der Branchendurchschnitt. Dies geht aus den vorläufigen Geschäftszahlen für das Jahr 2017 hervor, die der Versicherer jetzt bekanntgegeben hat. Demnach betragen die Beitragseinnahmen für den Gesamtkonzern 3,49 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 3,1 Prozent zum Vorjahr entspricht. Damit wächst die LVM bereits zum elften Mal in Folge stärker als die Versicherungsbranche insgesamt (+1,7 Prozent).

Getragen wird das Wachstum vor allem durch das Ergebnis des LVM a. G.: Die in der Konzernmutter aufgehenden Auto-, Sach-, Rechtsschutz-, Haftpflicht- und Unfallversicherungen legten bei den gebuchten Beitragseinnahmen insgesamt um 4,75 Prozent auf 2,32 Milliarden Euro zu. Neben der LVM-Sachversicherung, die bei den Beitragseinnahmen fast acht Prozent hinzugewonnen hat (+7,8 Prozent), zählte vor allem die Autoversicherung zu den Wachstumstreibern: Mit 107.000 zusätzlich versicherten Fahrzeugen festigte die LVM ihre Position unter den bundesweit fünf größten Kfz-Versicherern. „Ein so starkes Wachstum ist in einem hart umkämpften Markt absolut beachtlich und zeigt, dass wir unseren Kunden ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis bieten“, so LVM-Kompositvorstand Heinz Gressel.

In der LVM-Krankenversicherung legten die Beitragseinnahmen um 3,7 Prozent auf 346 Millionen Euro zu. Damit bewegt sich der Zuwachs etwas unter dem Branchendurchschnitt, der nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bei einem Plus von 4,3 Prozent liegt. Die Beitragseinnahmen in der LVM-Lebensversicherung entwickelten sich mit 809 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr um -1,1 Prozent leicht rückläufig (GDV: -0,1 Prozent).

Gutes Kapitalanlageergebnis und ein normales Schadenjahr
Bedingt durch die Zuwächse im Bestands- und Neukundengeschäft stieg erwartungsgemäß auch die Zahl der Schadenmeldungen: Im Jahr 2017 meldeten LVM-Kunden rund 865.000 Schäden (+4,2 Prozent). Insgesamt spricht der Versicherer von einem normalen Schadenjahr, das auf die Ertragssituation des Konzerns keine nennenswerten Auswirkungen gehabt habe. LVM-Vorstandsvorsitzender Dr. Mathias Kleuker: „Aufgrund unseres hervorragenden Wachstums, einer erfolgreichen Kapitalanlagenstrategie und durchschnittlichen Schadenkosten rechnen wir mit einem überaus positiven Geschäftsergebnis für 2017.“

Das Jahresergebnis und die endgültigen Zahlen wird die LVM Versicherung am 24. April nach ihrer Mitgliederversammlung veröffentlichen.

Quelle: LVM Versicherung

Jazz trifft Klassik, Tempo trifft Gefühl

Sonntagskonzert mit dem Duo Nicolai und Wassily Gerassimez am 11. Februar 2018 im LVM-Kristall am Kolde-Ring

„Wenn Geschwister gemeinsam Musik machen, gibt es diesen ganz besonderen Klebstoff, der ihr Zusammenspiel mit Gefühl und Präzision verbindet“, beschreibt der Klassikkanal des Bayerischen Rundfunks die Musik der Brüder Alexej, Nicolai und Wassily Gerassimez. Ob als Solisten, im Duo oder Trio haben sie sich in der deutschen Klassikszene einen Namen gemacht. Am Sonntag, 11. Februar 2018, um 17 Uhr gastieren der Pianist Nicolai Gerassimez und der Cellist Wassily Gerassimez in der Reihe „60 Minuten Musik" in der Akademie im Kristall der LVM Versicherung am Kolde-Ring. Interessierte Gäste dürfen sich auf ein spannendes und temporeiches Programm voller Emotion freuen: eine dynamische Mischung aus Jazz und Klassik. Neben eigenen Kompositionen spielen die Künstler Stücke von George Gershwin und Fazil Say. Der Eintritt ist frei, Einlass ab 16.30 Uhr.

Die Brüder Nicolai und Wassily Gerassimez sind Söhne einer deutschen Musikerfamilie, wurden in Essen geboren und erhielten ihren ersten Instrumentalunterricht im Alter von fünf Jahren. Sie musizieren schon seit ihrer frühen Kindheit zusammen. Als Duo wie auch solistisch gewannen sie zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe und konzertieren in ganz Europa. Zusammen erhielten sie u. a. mehrfach den 1. Preis mit Höchstpunktzahl und Sonderpreise beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert, 2006 den Aalto-Bühnenpreis in ihrer Heimatstadt Essen und 2010 einen Publikumspreis beim Schleswig-Holstein Musik Festival. 2012 wurde das Duo mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie "Duo Violoncello-Klavier" ausgezeichnet, verbunden mit der Aufnahme in die 57. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler sowie einem Jahresstipendium der Deutschen Stiftung Musikleben.

Im Januar 2014 erschien ihre gemeinsame Debüt-CD mit dem Titel "Free Fall“ im Label Genium. Auf ihr zu hören sind u. a. Cello-Sonaten von Mendelssohn und Shostakovich und eigene Jazz-Kompositionen von Wassily Gerassimez. Die Aufnahme nimmt Bezug auf vorherige Konzerte der beiden Künstler und wurde im Medienecho als mitreißendes, homogenes, nahezu intuitives Zusammenspiel zweier Künstler beschrieben. Beide Künstler machten wiederholt Rundfunkaufnahmen für den WDR, SWR, BR, HR2 und den NDR.

Zur Konzertreihe der LVM-Kulturwelt

Die öffentlich zugängliche Konzertreihe "60 Minuten Musik" im LVM-Kristall wurde 2014 ins Leben gerufen. Die LVM Versicherung möchte damit ein kulturelles Angebot für Mitarbeiter und interessierte Gäste schaffen. Gleichzeitig fördert sie so junge Nachwuchstalente sowie engagierte Musiker und bietet ihnen ein Forum für ihre Kunst.

Quelle: LVM Versicherung

Bilanz der LVM Versicherung zu „Friederike“ (NRW/Münsterland/Ruhrgebiet/Sauerland/Niederrhein)

Zwischenbilanz zu „Friederike“

LVM Versicherung: Schadenaufwand ähnlich wie bei „Kyrill“

Der Orkan „Friederike“, der am vergangenen Donnerstag über weite Teile des Landes hinweggezogen ist, hat bundesweit Schäden in Millionenhöhe verursacht. In ihrer aktuellen Bilanz verzeichnet die LVM Versicherung, Münster, bislang mehr als 42.000 Schadensmeldungen in der Sachversicherung. Die LVM geht davon aus, dass der endgültige Schadenaufwand bei bis zu 90 Millionen Euro liegen wird. Damit bewegen sich die Kosten des Versicherers voraussichtlich auf dem Niveau des sogenannten Jahrhundert-Sturmtiefs „Kyrill“ aus dem Jahr 2007.

„Vor allem im Münster- sowie im Sauerland, aber auch am Niederrhein und in Teilen des Ruhrgebiets hat ,Friederike’ deutliche Spuren hinterlassen. Unser Schaden-Atlas für Nordrhein-Westfalen zeigt, dass praktisch keine Region verschont geblieben ist“, so Benedikt Hoffschulte, Leiter der Sach-Schadenabteilung. Wie aus der Bilanz der LVM weiter hervorgeht, ist Nordrhein-Westfalen mit über 31.000 gemeldeten Schäden das mit Abstand am stärksten betroffene Bundesland. Es folgen Niedersachsen (ca. 4.000), Hessen (ca. 2.000), Sachsen und Sachsen-Anhalt mit jeweils rund 1.200 Schadenmeldungen sowie Thüringen (ca. 900). Hoffschulte: „Dass die Schadenzahlen für Deutschland und Nordrhein-Westfalen relativ dicht beieinander liegen, verdeutlicht, wie stark sich ,Friederike’ auf NRW konzentriert hat.“

Die der LVM Versicherung gemeldeten Schäden aus Nordrhein-Westfalen verteilen sich im Münsterland auf die Landkreise Steinfurt (ca. 3.000), Warendorf (ca. 2.200), Coesfeld (ca. 1.700), Borken (ca. 2.300) und die Stadt Münster (ca. 850).

Im Sauerland sind die Kreise Soest (ca. 3.000), Märkischer Kreis (ca. 750) sowie der Hochsauerlandkreis (ca. 550) am stärksten betroffen. Etwas glimpflicher kommen nach aktuellem Stand die Oberzentren des Ruhrgebiets – etwa Dortmund (ca. 400), Duisburg (ca. 230) und Bochum (ca. 150) – davon. Auf die niederrheinischen Kreise Wesel und Kleve entfallen rund 1.400 bzw. 850 Schadensmeldungen.

Auch die Autoversicherung ist betroffen
Zudem kalkuliert die LVM-Autoversicherung mit bundesweit rund 5.000 Schadensmeldungen und schätzt, dass sich die durch „Friederike“ verursachten Kosten auf etwa acht Millionen Euro belaufen werden.

Derzeit arbeiten die Vertrauensleute in den LVM-Versicherungsagenturen und die Mitarbeiter in der Zentrale in Münster weiter mit Hochdruck daran, die gemeldeten Schäden zu regulieren. Unterstützt werden sie dabei von zahlreichen Sachverständigen und Gutachtern.

Quelle: LVM Versicherung