Versicherungen für Kinder

Mit dem ersten Kind sind frischgebackene Eltern zunächst voller Glücksgefühle und Freude. Sie bieten ihnen Schutz und Geborgenheit. Gleichzeitig erfordern Kinder auch eine Menge Verantwortung und es stellt sich die Frage, wie der Nachwuchs am besten geschützt und im Falle eines Schadens oder im Krankheitsfall ausreichend abgesichert ist. Wir bieten Ihnen eine kurze Übersicht, welche Versicherungen für Kinder notwendig sind.

Welche Versicherungen sollten wir als Familie abschließen?

Zunächst sollten Sie als Eltern abgesichert sein (d.h. mindestens mit einer Krankenversicherung, einer Privathaftpflichtversicherung und einer Berufsunfähigkeitsversicherung). Anschließend sollten Sie sich mit dem speziellen Versicherungsschutz für Ihre Kinder beschäftigen. Die private Haftpflichtversicherung ist ein Muss, um die Familie vor existenzbedrohenden Schäden zu schützen.

Welche Versicherungen für Kinder sind Pflicht?

Krankenversicherung: Jeder Mensch muss entweder gesetzlich oder privat krankenversichert sein. In der Familienversicherung einer gesetzlichen Krankenkasse sind Ihre Kinder kostenlos mitversichert. Wenn Sie nicht krankenversichert sind, werden Sie und Ihre Kinder nur im Notfall behandelt. Sind Sie als Eltern gesetzlich versichert, werden Ihre Kinder beitragsfrei mitversichert. Ist ein Elternteil privat versichert und der andere gesetzlich, kann das Kind nur unter bestimmten Bedingungen in der gesetzlichen Krankenversicherung familienversichert werden. In dem Fall, in dem beide Elternteile privat versichert sind, kann das Kind innerhalb von zwei Monaten nach seiner Geburt ohne weitere Gesundheitsprüfung versichert werden.

Haftpflichtversicherung: Ihre Haftpflichtversicherung können Sie auf einen günstigeren Familientarif umstellen. Ehepartner und Kinder sind bei Familientarifen automatisch mitversichert. Wenn Sie nicht verheiratet sind, aber einen Lebensgefährten haben, muss dieser namentlich eingetragen werden. Im Falle einer Scheidung benötigt jeder Partner eine eigene Haftpflichtversicherung. Die Haftpflichtversicherung übernimmt Schäden, die das Kind anderen zugefügt hat, und ist daher unverzichtbar. Wichtig: Die Haftpflichtversicherung sollte Schäden von deliktunfähigen Kindern unter sieben Jahren mit umfassen. Verursachen Kinder unter sieben Jahren einen Schaden, ohne dass die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt haben, haften dafür weder die Kinder selbst, noch Sie als Eltern. Allgemein werden Kinder bis zum Abschluss ihres Studiums oder ihrer Ausbildung über die elterliche Haftpflichtversicherung mitversichert.

Über welche weiteren Versicherungen sollte ich nachdenken?

Kinderinvaliditätsversicherung: Mit einer Kinderinvaliditätsversicherung kann die Zukunft finanziell abgesichert werden, wenn ein Kind durch einen schweren Unfall oder durch eine Krankheit invalide werden sollte. Es ist ratsam, Kinder bis zum Ende ihrer Ausbildung gegen Invalidität zu versichern. Anschließend kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden.

Kinder-Unfallversicherung: Alternativ zur Kinderinvaliditätsversicherung kann eine Unfallversicherung für Kinder abgeschlossen werden. Erleidet das Kind zum Beispiel nach einem Unfall bleibende Schäden, wie zum Beispiel eine Behinderung, springt die Kinder-Unfallversicherung ein. Sie finanziert ebenfalls den behindertengerechten Umbau Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses. Wenn Sie während der Genesungsphase Ihr Kind pflegen müssen und in dieser Zeit nicht arbeiten können, werden diese Einnahmeausfälle von der Unfallversicherung ersetzt.

Fazit

Sie sind sich noch unsicher, welche Versicherungen für Kinder in Ihrer Familie wirklich notwendig sind? versicherungsvermittlercheck.de erleichtert Ihnen die Suche nach dem geeigneten Versicherungsvermittler, der Sie bei diesen Fragen kompetent berät.