VPV Versicherungen: Gutes Geschäftsjahr 2018

2018 war für die VPV Versicherungen (VPV) ein gutes Geschäftsjahr. Das Neugeschäft in der Lebensversicherung wächst sowohl nach laufendem Beitrag (+ 2,7 %) als auch nach Einmalbeitrag (+ 2,5 %). In der Kompositversicherung steigen die Beitragseinnahmen mit einem Plus von 3,6 Prozent über Marktniveau.

 

Lebensversicherung

Das Neugeschäft in der gesamten Lebensversicherung wächst 2018 um 2,5 Prozent auf 73,4 Millionen Euro. Die Dynamischen Hybridprodukte machen über die Hälfte des Neugeschäfts aus. Allein die VPV Freiheits-Rente, die 2017 eingeführt wurde, steuert 29 Prozent nach laufendem und 41 Prozent nach Einmalbeitrag zum Neugeschäft bei. „Wir setzen auf Produkte mit abgesenkten Garantien bei hoher Sicherheit und gleichzeitigen Renditechancen für unsere Kunden“, sagt Dr. Ulrich Gauß, Vorstandsvorsitzender der VPV.

Ein zweiter Wachstumszweig sind die Berufsunfähigkeitsversicherungen. „Seit 2018 profitieren unsere Kunden von günstigeren Beiträgen und besseren Einstufungen“, berichtet Dr. Gauß. Dies macht sich auch im Neugeschäft bemerkbar, das mit knapp 2,9 Millionen Euro 16 Prozent über dem Vorjahr liegt.

Durch die angepasste Berechnungsmethodik des Referenzzinses konnte die VPV im vergangenen Jahr die Zinszusatzreserve um 12,6 Millionen Euro reduzieren. Das wirkt sich auch auf die Nettoverzinsung der Kapitalanlage aus. Diese hat sich 2018 fast halbiert, da die VPV weniger Bewertungsreserven realisieren, also keine hochverzinsten Anleihen verkaufen musste. Damit wird die künftige Ertragskraft des Kapitalanlagenportfolios geschont.

Schaden- und Unfallversicherung

Das Geschäft in der Schaden- und Unfallversicherung entwickelt sich ebenfalls gut und wächst über alle Sparten um 2,0 Millionen Euro nach gebuchten Bruttobeitragseinnahmen auf 57,1 Millionen Euro.

Einen großen Anteil daran macht das 2016 eingeführte VPV Schutz-Paket aus, das 2017 um den VPV Eigenheim-Schutz, einer Kombination aus Wohngebäude- und Hausratversicherung, erweitert wurde. Diese beiden Sparten machen mit 18 bzw. 16 Millionen Euro Bestandsbeitrag knapp 60 Prozent des Kompositgeschäfts aus. „Wir wollen unser Kompositgeschäft auch zukünftig weiter stärken und zum zweiten Standbein neben der Lebensversicherung aufbauen“, sagt Dr. Gauß.

Die Bruttoaufwendungen für Geschäftsjahresschäden steigen 2018 um zwei Prozent. Der Sturm Friederike im Januar ist nach Andreas (2013) und Kyrill (2007) mit 2,3 Millionen Euro Schadenaufwand das drittgrößte Schadenereignis in der Geschichte der VPV. Allein in der Wohngebäudeversicherung geht mit 1,9 Millionen Euro gut ein Viertel der Zahlungen für 2018 eingetretene Schäden (6,9 Mio.) auf dieses Naturereignis zurück.

 

 

2018

2017

Veränderung

Lebensversicherung

Gebuchte Bruttobeiträge (in Tsd. Euro)

381.976

389.367

– 1,9 %

Eingelöstes Neugeschäft (in Tsd. Euro)

73.430

71.618

2,5 %

Laufender Beitrag

18.536

18.045

2,7 %

Einmalbeitrag

54.894

53.573

2,5 %

Anzahl Verträge (in Tsd.)

692

726

– 4,6 %

Leistungen (in Tsd. Euro)

574.171

550.362

4,3 %

Kapitalanlagebestand (in Tsd. Euro) ohne Fondsgebundene Lebensversicherung

7.057.988

7.257.571

– 2,8 %

Nettoverzinsung Kapitalanlage

2,5 %

4,9 %

Abschlusskostensatz

5,7 %

6,3 %

Verwaltungskostensatz

3,1 %

3,2 %

Schaden- und Unfallversicherung

Gebuchte Bruttobeiträge (in Tsd. Euro)

57.105

55.140

3,6 %

Anzahl Verträge (Tsd.)

625

628

– 0,5 %

Bruttoaufwendungen Geschäftsjahresschäden (in Tsd. Euro)

37.594

36.846

2,0 %

Combined Ratio brutto

88,6 %

90,3 %

Geschäftsbericht der VPV Versicherungen unter www.vpv.de/geschaeftsbericht

Foto Dr. Ulrich Gauß und Gebäudeaufnahmen im Downloadbereich

Quelle: VPV Versicherungen

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